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Liebe Leserinnen und Leser

Ist es nicht immer wieder schön, Stricknadeln klappern zu hören? Eins links, eins rechts – das entspannt einfach wunderbar. Und es ist immer wieder ein einzigartiges Gefühl, mit meinen Händen etwas Besonderes für meine Kinder zu schaffen.

Stricken gehört zu meinem Lifestyle

Das Handarbeiten hat mir Spaß gemacht, seit ich denken kann. Bereits als kleines Mädchen habe ich begeistert unter Anleitung meiner Mutter gestrickt, in meiner Zeit als aktive Biathletin waren Nadel und Wolle immer dabei: In jeder freien Minute habe ich das Strickzeug aus der Tasche gezogen und genadelt – für mich selbst, für Freunde, für den Nachwuchs von Familie und Freunden. Jetzt gerade sind es vor allem meine eigenen Kinder, die ich »bestricke«. Gern verwende ich dafür Lana-Grossa-Garne, denn hier finde ich für jeden Verwendungszweck – für Sommer und Winter, für Hitze und Kälte, für leger und ausgehfein – und jedes Modell das richtige Material. Für dieses Buch habe ich viele tolle Modelle ausgesucht, die super bequem und besonders angenehm zu tragen sind – das ist genau das, was Kinder gern an Gestricktem mögen!

Eine Sache, die mir besonders am Herzen liegt

Für mich ist es eine besondere Freude, dass ich mit diesem Strickbuch nicht nur mir und allen Stricknadel-Begeisterten etwas Gutes tue, sondern dass von meinen Nadelprojekten auch andere profitieren: Ein Teil der Einnahmen aus dem Buchverkauf geht deshalb an den Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung, den ich als Schirmherrin unterstützen und begleiten darf. Jeder, der ein Strickbuch erwirbt, trägt damit dazu bei, dass Familien und Angehörige von krebs- und chronisch sowie unheilbar kranken und behinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Rückzugsort finden und sich endlich einmal erholen können. Mein Dank geht dafür auch an Lana Grossa und den Gräfe und Unzer Verlag, die meine Idee einer Charity-Aktion enthusiastisch begleiten. In diesem Sinne: Ran an die Stricknadeln!

Ihre

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Impressum

© eBook: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2017

© Printausgabe: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2017

Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, sowie die Verbreitung durch Film und Funk, Fernsehen und Internet, durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeder Art nur mit schriftlicher Zustimmung des Verlags.

Projektleitung: Vanessa Lotz

Lektorat: Christa Klus-Neufanger

Bildredaktion: Petra Ender

Covergestaltung: kral&kral Design, München

eBook-Herstellung: Bettina Maschner

impressum ISBN 978-3-8338-6373-8

1. Auflage 2017

Bildnachweis

Coverabbildung: Patrick Wittmann

Illustrationen: Matias Kovacic, Schnitte von Helgrid van Impelen, Strickschriften von Edeltraud Söll

Fotos: Patrick Wittmann, Jochen Arndt, Bernhard Haselbeck, Shutterstock

Syndication: www.seasons.agency

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Die GU-Homepage finden Sie im Internet unter www.gu.de

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Infos und Tipps rund ums Stricken

Damit das Strickstück mit dem Schnitt übereinstimmt und die Kinder mit dem Ergebnis glücklich und zufrieden sind, sollten Sie auf eine Maschenprobe nicht verzichten. Auch die »Weiterverarbeitung« der Einzelteile sollten Sie sorgfältig in Angriff nehmen – der Optik zuliebe!

Wer eine tolle Anleitung und die passende Wolle vor sich hat, möchte am liebsten gleich losstricken. Nehmen Sie sich dennoch Zeit für die Maschenprobe, denn diese Vorarbeit hilft Ihnen, viel Zeit und Ärger zu sparen!

Die Maschenprobe zeigt die Anzahl der Maschen pro 10 cm in der Breite und Höhe im angegebenen Garn.

MASCHENPROBE

Die Maschenprobe ist die beste Möglichkeit, Ihre individuelle Strickweise auf die Vorgaben im Buch abzustimmen. Schlagen Sie dafür mit dem angegebenen Garn und der angegebenen Nadelstärke etwa anderthalb mal so viel Maschen an, wie auf 10 cm Breite gestrickt werden sollen. Durch diese »Zugabe« vermeiden Sie Verfälschungen durch die immer etwas engere Anschlagsreihe und die Randmaschen, die etwas anders ausfallen als regulär gearbeitete Maschen. Arbeiten Sie immer im vorgegebenen Grundmuster für die Maschenprobe. Stricken Sie bis zu einer Höhe von ca. 15 cm und vergleichen Sie Ihre Probe mit den Angaben in der Anleitung. Fällt Ihr Strickstück kleiner aus – Sie benötigen also mehr Maschen für 10 cm Breite als angegeben –, versuchen Sie es mit einer dickeren Nadel und stricken die Probe erneut. Je nachdem, ob der Unterschied lediglich 1 oder 1,5 Maschen beträgt oder doch noch eklatanter ausfällt, greifen Sie entweder zu einer Nadel, die eine oder auch zwei Stärken dicker ist. Fällt die Maschenprobe dagegen zu groß aus, greifen Sie zur nächstkleineren Nadelstärke.

Wenn Ihr individueller Strickstil in der Höhe bei exakter Breite dennoch abweicht, hat die Breitenangabe immer oberste Priorität. Die Breite ist wichtig für die Passform, die Höhe können Sie immer leicht über die gestrickten Zentimeter ausgleichen.

UMRECHNEN – GANZ EINFACH

Soll das Modell aus einem anderen Garn gestrickt werden als angegeben, müssen Sie zum Umrechnen den klassischen Dreisatz anwenden. Schauen Sie sich zuerst die Bemaßungsskizze an. Soll das Rückenteil 50 cm breit werden und Sie haben in Ihrer Probe 12 Maschen auf 10 cm ermittelt, rechnen Sie wie folgt:

10 cm (Maschenprobe) = 12 Maschen.

50 cm (für das Rückenteil) = x Maschen.

Daraus ergibt sich dann die Rechnung:

50 cm x 12 Maschen : 10 cm = 60 Maschen.

Das bedeutet, Sie schlagen 60 Maschen an. Alle anderen Maße ermitteln Sie ebenso.

AM BESTEN MIT VORLAGE

Für alle aufwendigeren Modellen steht Ihnen ein Schnitt zur Verfügung. Daraus können Sie in Zentimeterangaben entnehmen, wie breit und wie hoch ein Strickstück werden soll. Die Schnitte sind meist schematisch und nicht maßstabsgetreu dargestellt.

Für Anfänger, die noch ein Gefühl für die richtigen Proportionen entwickeln müssen, kann es hilfreich sein, sich die Maßskizze in Originalgröße auf einen großen Bogen Seiden- oder Packpapier zu übertragen und während des Strickens das Modell immer mal wieder mit dem Schnitt abzugleichen.

SPANNEN

Der 1:1-Schnitt kann zusätzlich dazu verwendet werden, das Strickstück nach Fertigstellung in die richtige Form zu spannen. Legen Sie dafür den Schnitt auf eine weiche Unterlage – geeignet sind ein Teppichboden oder eine Matratze – und stecken Sie mit Stecknadeln das Strickstück auf den Schnitt, indem Sie es mit Nadeln fixieren. Legen Sie leicht feuchte Tücher darüber und lassen Sie diese trocknen. Nach der Trocknung hat das Strickstück die gewünschte Form, Sie können die Teile zusammennähen.

Die Symbole auf der Banderole des Garns geben Auskunft, wie man es waschen und bügeln darf.

DÄMPFEN

Alternativ können Sie die Einzelteile auch dämpfen. Dazu halten Sie ein Dampfbügeleisen in etwa 5–10 cm Abstand über das leicht feuchte Strickstück und bedampfen es. Setzen Sie das Bügeleisen auf keinen Fall auf. Das Strickstück können Sie in diesem Zustand auch leicht in Form ziehen. Die Temperatur sollte nicht mehr als 1–2 Punkte betragen, lediglich Baumwolle verträgt eine etwas höhere Temperatur.