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Inhalt

Island: Die 10 Highlights!

Editorial

Gratisdownload Island

Island persönlich

Lieblingsorte

Schnellüberblick

Reiseinfos, Adressen, Websites (siehe >>)

Informationsquellen

Wetter und Reisezeit

Anreise und Verkehrsmittel

Übernachten

Essen und Trinken

Aktivurlaub, Sport und Wellness

Feste und Unterhaltung

Reiseinfos von A bis Z

Panorama – Daten, Essays, Hintergründe (siehe >>)

Steckbrief Island

Geschichte im Überblick

Am Anfang war der Ausbruch – Islands Geologie

Die Spuren der Norweger

Island, Grönland, Vinland – die Fahrten der Wikinger

Flucht in die Lava-Wüste – das Schicksal der Geächteten

Aus der Kate in die Kapitalkrise

Islands wahrer Reichtum – Naturressourcen

Glíma und Golf – zwei isländische Sportarten

Land der Literaten

Hotspot für coole Kunst

Food and Fun – neue Küche mit altbekannten Zutaten

Unterwegs in Island

Reykjavík und Umgebung

Reykjavík

Das historische Zentrum

Rund um das Zentrum

Entlang der Küste

Insel Viðey

Freilichtmuseum Árbæjarsafn

Reykjavíks Nachbarstädte

Seltjarnarnes

Kópavogur

Bessastaðir

Garðabær

Goldener Kreis und die Halbinsel Reykjanes

Goldener Kreis

Mosfellsbær

Þingvellir

Geysir

Gullfoss, Skálholt

Die Halbinsel Reykjanes

Hafnarfjörður und Umgebung

Narðvík

Keflavík

Die Nordwestküste von Reykjanes

Die Südwestküste von Reykjanes

Blaue Lagune, Krísuvík und Kleifarvatn

Wanderung zum Krýsuvíkurberg

Der Südwesten

Die Südwestküste

Hveragerði

Þorlákshöfn

Selfoss

Eyrarbakki

Stokkseyri

Hella

Hekla

Hvolsvöllur

Vestmannaeyjar

Heimaey

Surtsey

Der Südosten

Þórsmörk

Eyjafjallajökull

Skógar

Wanderung von Skógar nach Þórsmörk

Vík í Mýrdal und Umgebung

Kirkjubæjarklaustur und Umgebung

Die Laki-Kraterreihe

Auf dem Weg nach Skaftafell

Skaftafell

Der Osten

Vatnajökull

Jökulsárlón

Höfn í Hornafjörður und Umgebung

Entlang der Ostfjorde

Egilsstaðir

Rund um Lögurinn

Snæfell

Der Nordosten

Melrakkaslétta

Nationalpark Jökulsárgljúfur

Wanderung durch die Schlucht Jökulsárgljúfur

Húsavík

An der Straße Nr. 87

Mývatn und Umgebung

Námaskarð und Krafla

Der Norden

Akureyri

Skagafjörður

Glaumbær

Varmahlíð und Umgebung

Blönduós und Umgebung

Húnaþing vestra

Die Westfjorde

Von Brjánslækur nach Látrabjarg

Patreks- und Tálknafjörður

Am Arnarfjörður

An der Straße Nr. 63

Rund um den Ísafjörðurjúp

Strandir

Hornstrandir

Wanderung zum Hornbjarg

Der Westen

Dalir

Die Südküste von Snæfellsnes

Nationalpark Snæfellsjökull

Hellissandur und Rif

Ólafsvík

Grundarfjörður

Stykkishólmur und Umgebung

Borgarnes

Reykholtsdalur

Akranes und Umgebung

Hvalfjörður

Das Hochland

Kjalvegur (F 35)

Sprengisandsleið (F 26)

Öskuleið (F 88)

Landmannaleið, Fjallabaksleið nyrðri (F 225, 208)

Sprachführer

Kulinarisches Lexikon

Auf Entdeckungstour

Hallgrímskirkja – Reykjavíks weißes Wahrzeichen

Die Versammlung der freien Männer in Þingvellir

Energie aus der Tiefe – das neue Kraftwerk auf Hellisheiði

Rache und Vergeltung – im Land der Njáls saga

Wandern im Vatnajökull-Nationalpark

Die Dimmuborgir – vulkanische Schönheiten am Mývatn

Hólar – Pferdezentrum und Bischofssitz

Erinnerungen an den Heringsboom – Djúpavík

Eine Tour durch den Nationalpark Snæfellsjökull

Dichter und Politiker – Snorri Sturluson in Reykholt

Karten und Pläne

Citypläne

Reykjavík

Reykjavík: Hallgrímskirkja

Reykjavík: Laugardalur

Tourenkarten und Detailpläne

Seltjarnarnes, Radtour

Nationalpark Þingvellir

Krýsuvíkurberg, Wanderung

Hellisheiði

Hekla, Wanderung

Im Land der Njáls saga, Autotour

Skógar, Þórsmörk, Wanderung

Vatnajökull-Nationalpark: Skaftafell, Wanderung

Jökulsárgljúfur, Wanderung

Dimmuborgir, Wanderung

Hólar

Hornbjarg, Wanderung

Djúpavík

Nationalpark Snæfellsjökull

Reykholt

Extra-Reisekarte

Straßenregister

Impressum

Island: Die 10 Highlights

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Reykjavík

Geysir

Skógar

Vatnajökull

Dettifoss und Umgebung

Mývatn und Umgebung

Akureyri

Látrabjarg

Hraunfossar

Ódáðahraun

Liebe Leserin, lieber Leser,

so gern ich das Leben und Treiben in Reykjavík mag, so gern ich neue Restaurants ausprobiere oder mein Lieblingscafé, das Café Paris am Austurvöllur, wieder aufsuche, so gern ich in den kleinen Boutiquen auf der Laugavegur shoppe oder die zahlreichen hippen Museen besuche, am liebsten bin ich im Hochland und am Vatnajökull. Hier sind Weite und Stille, und über der Landschaft liegt ein besonderer Zauber. Vor allem bei tief hängenden Wolken, wenn sich die Umrisse der Lavaformationen nur erahnen lassen, genieße ich diese geheimnisvolle Umgebung. Trotz zahlloser Besuche entdecke ich immer wieder etwas Neues, wie eine Jeeppiste, einen kleinen Pfad oder einen Platz mit herrlicher Aussicht, wohin ich Sie in meinem Buch mitnehmen möchte.

Island ist eine farbenprächtige Insel mit schwarzen Stränden wie am Kap Dyrhólaey, grünen Wiesen wie auf der Halbinsel Hornstrandir, vielfältigen Grautönen wie in der Schotterwüste Sprengisandur im Hochland, weiß-blau-schwarzem Gletschereis wie das des Vatnajökull oder grün-rot schimmernden Liparitbergen wie in Lónsöræfi. An den kleinen Bächen mit temperiertem Wasser, die zahllos im Land plätschern, strahlt grünes Moos und einige heiße Quellen schillern in opakem Blau. Der Zauber Islands ist, dass jeder auf seine ganz persönliche Entdeckungsreise gehen kann: Nur wenige Kilometer von touristischen Attraktionen entfernt erleben Sie für sich allein die Natur.

In der kleinen Hauptstadt Reykjavík spüren Sie die Lust am Leben. Im Sommer sind die Bewohner fast 24 Stunden unterwegs, sie genießen die Sonne und belagern Parks, Grünflächen und die Außenplätze der zahlreichen Cafés. Zur Erholung geht es in eines der sieben Thermalbäder oder an den Strand. Mit meinem Buch möchte ich Sie einladen, sich Zeit zu nehmen und sich auf Island einzulassen – und es am besten so wie die Isländer zu machen. Entdecken Sie Ihr persönliches Island – ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Entdeckungen mitteilen!

Ich wünsche Ihnen eine anregende und aufregende Reise

Ihre Sabine Barth

Gratisdownload Island
Sabine Barth

Gratis-Download: Updates & aktuelle Extratipps des Autorin

Unsere Autoren recherchieren auch nach Redaktionsschluss für Sie weiter. Auf unserer Homepage finden Sie Updates und persönliche Zusatztipps zu diesem Reiseführer.

Zum Ausdrucken und Mitnehmen oder als kostenloser Download für Smartphone, Tablet und E-Reader. Besuchen Sie uns jetzt!

www.dumontreise.de/island

Island persönlich – meine Tipps

Leser fragen, Autoren antworten

Hunderte von Wasserfällen prägen die Landschaft Islands, hier der Seljalandsfoss

Nur wenig Zeit? – Island zum ersten Kennenlernen

Ein Tag in Reykjavík mit dem Besuch des Nationalmuseums, einem Krabbenbrot im Hafen oder einem Kaffee auf dem Austurvöllur vermittelt Ihnen erstes genüssliches Islandflair. Aber Reykjavík ist nicht nur Hauptstadt, sondern auch ein hervorragender Standort, um ganzjährig Tagesausflüge zu unternehmen. Die nahe Halbinsel Reykjanes mutet mit ihren Lavafeldern und dem geothermischen Gebiet Krísuvík schon wie das isländische Hochland an. Im kleinen Fischerort Grindavík lernen Sie den Salzfisch kennen, eine landestypische Art der Fischverarbeitung. Zur Erholung fahren Sie in die Blaue Lagune und entspannen in Islands bizarrster Badewanne. Wenn Sie den Vatnajökull im Inselosten sehen wollen, fliegen Sie nach Höfn und unternehmen eine Gletschertour – abends geht es dann wieder zurück nach Reykjavík.

Island zum ersten Kennenlernen

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man nicht verpassen?

Neben Reykjavík sind Islands Vulkanlandschaften für die meisten Besucher das Ziel der Reise. Besonders beeindruckend präsentieren sie sich an folgenden Orten: Über das UNESCO-Kulturerbe Þingvellir erreichen Sie die Geysire im Tal Haukadalur. Wenn Sie eine Rundreise machen, wandern Sie im Süden auf den Vulkan Hekla und halten in Skógar für den 60 m hohen Wasserfall Skógafoss und am Fuß des Vatnajökull für den Gletschersee Jökulsárlón.

Im Osten liegt der hübsche Ort Seyðisfjörður, mit seinen alten Häusern in eine malerische Berglandschaft eingebettet, die einen Abstecher lohnt. Zu den Naturhighlights des Nordens gehören der See Mývatn und die Schlucht Jökulsárgljúfur mit dem mächtigen Dettifoss, zum anderen die Stadt Akureyri mit ihren Museen. Auf dem Weg nach Westen kommen Sie am ehemaligen Bischofssitz Hólar vorbei, der wegen der dortigen Ausgrabungen und der Kirche einen Stopp lohnt. Im Nordwesten bzw. im Gebiet der Westfjorde gehören die Klippen von Látrabjarg zu den Top-Sehenswürdigkeiten Islands. Sie sind die höchsten Küstenfelsen und zudem sehr vogelreich. Im Westen lockt die Halbinsel Snæfellsnes mit dem herausragenden Gletscher Snæfellsjökull und schönen Stränden im Nationalpark. Das Hochland ist ein Must an sich, und wenn Sie nur wenig Zeit haben, so ist die Lavawüste Ódáðahraun um den Berg Herðubreið an erster Stelle zu nennen, vom Mývatn aus ein beeindruckender Tagesausflug.

Islands Top-Sehenswürdigkeiten

Was ist ein guter Standort?

Als Reisender landet man in der Regel auf dem internationalen Flughafen in Keflavík, und dann fährt man meistens erst einmal nach Reykjavík. Die Hauptstadt ist nicht nur ein Top-Reiseziel, sondern auch ein ausgezeichneter Standort, da viele Sehenswürdigkeiten und unverwechselbaren Landstriche im Inselwesten und -süden nur eine einstündige Autofahrt entfernt liegen. Selbst die Halbinsel Snæfellsnes lässt sich von Reykjavík aus erkunden.

Wer mit der Fähre anreist, geht in Seyðisfjörður im Osten an Land. Von hier liegen z. B. Höfn und Akureyri nur jeweils eine Tagesfahrt entfernt. Im Norden ist Akureyri ein idealer Standort für Fahrten zum Mývatn oder nach Húsavík. Hinreißend sind auch Bootsfahrten nach Hrísey oder Grímsey – hier erreichen Sie den Polarkreis. Zudem bietet Akureyri in unmittelbarer Umgebung auch Wander- und Sportmöglichkeiten. Wer es weniger städtisch liebt, nimmt Hólar als Standort, mietet sich ein kleines Ferienhaus und macht seine Ausflüge oder spaziert durch das Tal.

Möwen bevölkern die Klippenküste

Welches Wandergebiet ist am schönsten?

Für diejenigen, die nur Tageswanderungen machen wollen, empfehle ich das Naturschutzgebiet Skaftafell und den Gebirgszug Kerlingarfjöll. Die Wandermöglichkeiten reichen von 2-stündigen ›Spaziergängen‹ bis zu Tagestouren. Wer längere Zeit mit Rucksack, Zelt und ausreichend Verpflegung unterwegs sein will, begibt sich ins Hochland und wandert vom Snæfell im Osten bis nach Lónsöræfi. Diese abwechslungsreiche Wanderung bietet Gletscher, Schluchten mit Wasserfällen und zuletzt eines der schönsten, in allen Farben schimmernden Liparitgebirge. Fast schon legendär ist Hornstrandir im Nordwesten mit vielen interessanten Buchten, warmen Quellen und idealen Zeltplätzen.

Schöne Wandergebiete und Badeplätze
Schnee trifft warmes Wasser – reizvolle Wanderlandschaft Kerlingarfjöll

Welche Badeplätze sind empfehlenswert?

Natürlich sind die mittlerweile sehr überlaufene Blaue Lagune bei Grindavík und das Nature Bath am Mývatn etwas Besonderes, aber im Land des heißen Wassers und der warmen Quellen gibt es noch viel mehr – so die Grettislaug bei Reykir oder das Schwimmbad in Húsafell mit dem schönen Blick. In Reykjavík sollten Sie die Badeanstalten in den Stadtteilen abseits des Zentrums ausprobieren (siehe >>), Sie werden garantiert keine Touristen treffen. Wer ein Bad im Meer genießen möchte, geht an den Strand von Nauthólsvík.

Wer das Ungewöhnliche sucht – Sightseeing einmal anders

Island ist traditionell eine Insel der Fischer, aber auch der Schafzüchter. Die Wolle hat einen relativ hohen Fettanteil, und somit sind die klassischen Islandpullover die ideale Outdoorbekleidung. Belegen Sie einen 4-tägigen Strick-Workshop! Stricken Sie unter Anleitung, und erfahren Sie dabei viel über Land und Leute. Ausflüge gehören mit zum Programm (www.cultureandcraft.com).

Oder Sie nehmen sich die Sagas mit den entsprechenden Karten vor – und suchen die Orte der Ereignisse auf. Wenn Sie fragen, werden Sie feststellen, dass man Ihnen gerne antwortet. Sie lernen das Land als Einheit – historisch, kulturell und landschaftlich – kennen. An manchen Orten können Sie sich Führungen anschließen (www.sagatrail.is).

Das Logo des Saga Trail

Wo ist es abseits der üblichen Touristenorte schön?

An der nördlichsten Küste des Landes mit dem kleinen Fischerort Raufarhöfn hat man in vollkommener Abgeschiedenheit einen wunderbar weiten Blick aufs Meer. Im Herbst und Winter können Sie hier die beeindruckenden Nordlichter am besten sehen. Melrakkaslétta heißt die Gegend südlich von Raufarhöfn, in der sich noch immer wenige Touristen zeigen.

Gibt es Orte mit besonders gutem Kulturangebot?

Reykjavík – im Jahr 2000 Kulturhauptstadt Europas – ist mit Theatern, Oper, Tanztheatern, Konzerten, Museen, Galerien usw. Islands Kulturmetropole. Hier gibt es für jeden etwas, und hier finden häufig Festivals und Events statt. Breit aufgestellt ist auch Akureyri mit dem Kulturzentrum Hof und einer aktiven Kunstszene. Aber auch die kleineren Städte und Orte bieten interessante Veranstaltungen in örtlichen Museen oder Cafés.

Bus oder Jeep – wie fährt man am besten?

Das reguläre Busnetz – Linien- und Ausflugsverkehr – ist in den Sommermonaten ausgezeichnet. Sie kommen an jeden Punkt der Insel, und da man in Island recht flexibel überall aus- und zusteigen kann, ist das Reisen mit dem Bus sehr angenehm. Meistens gibt es einen Begleiter, zumindest aber eine CD, sodass Sie auf viele wichtige Orte und ihre Geschichten hingewiesen werden. Wer gern selbst fährt und die Insel in jeder Hinsicht unabhängig und auf eigene Faust erkunden möchte, ist natürlich mit einem Mietwagen gut bedient. Um ins Hochland zu gelangen, braucht man unbedingt einen Jeep. Unbedingt beachten: Im Hochland sind die Pisten anspruchsvoll. Lieber einmal mehr zögern und Vorsicht walten lassen, als als mal eben in einem Gletscherfluss landen ...

Abseits der Ringstraße ist ein Jeep unabdingbar

Was tut sich in Island?

Island ist zum ganzjährig attraktiven Reiseziel geworden, und daher offereiren immer mehr kleine Unternehmen Spezialtouren und -workshops. Man findet sie unter www.inspiredbyiceland.com/things-to-do. Auch die Zahl der ›grünen‹ Unternehmen im Land wächst. Ganz im Trend liegen Bauernhöfe, die Gemüse oder Eier im Direktverkauf anbieten.

Unter freiem Himmel wächst die Wolle für einen warmen Islandpullover

NOCH FRAGEN?

Die können Sie gern per E-Mail stellen, wenn Sie die von Ihnen gesuchten Infos im Buch nicht finden:

info@dumontreise.de

barth@dumontreise.de

Auch über eine Lesermail von Ihnen nach der Reise mit Hinweisen, was Ihnen gefallen hat oder welche Korrekturen Sie anbringen möchten, würden wir uns freuen.

Die Reiseführer von DuMont werden von Autoren geschrieben, die ihr Buch ständig aktualisieren und daher immer wieder dieselben Orte besuchen. Irgendwann entdeckt dabei jede Autorin und jeder Autor seine ganz persönlichen Lieblingsorte. Dörfer, die abseits des touristischen Mainstream liegen, eine ganz besondere Strandbucht, Plätze, die zum Entspannen einladen, ein Stückchen ursprünglicher Natur – eben Wohlfühlorte, an die man immer wieder zurückkehren möchte.

Am Leuchtturm von Grótta – da wo der Horizont im Meer versinkt
Zeit zum Entdecken – das Museum in Garðskagi
Besuch bei den Elfen – Bakkagerði
Gartenkunst aus Strandgut in Raufarhöfn
Jacuzzi mit Fernblick – das Hótel Rangá
Der rote Strand des Nordens – Rauðasandur
Ein Ort zum Träumen – Siglufjörður
Dyrhólaós – schwarz-weißer Zauber

Schnellüberblick

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   Die Westfjorde

Die höchsten Klippen wie Látrabjarg, die tiefsten Fjorde, steile Tafelberge, versteckte kleine Orte und eine aufstrebende Stadt, Ísafjörður, zeichnen die Westfjorde aus. Die zahlreichen verlassenen Höfe in Hornstrandir sind von einer üppigen Vegetation überwuchert, eine herb-schöne Landschaft mit vielen versteckten Schätzen. siehe >>

   Der Westen

Im äußersten Westen ragt der magische Gletscher Snæfellsjökull auf der Halbinsel Snæfellsnes weit ins Meer und im Osten reichen die fruchtbaren Gebiete bis ins Hochland. Eine Region erfüllt von Geschichten und Geschichte mit reizvollen Küstenorten inmitten grüner Wiesen. Faszinierende Lavafelder und rote Strände laden zum Wandern ein. siehe >>

   Reykjavík und Umgebung

Die quirlige Hauptstadt hat nicht nur viele Sehenswürdigkeiten und Museen sowie ein lebendiges Kulturleben zu bieten, sondern auch viele Geschäfte und Kneipen. siehe >>

   Goldener Kreis und die Halbinsel Reykjanes

Zwei schöne Gebiete – geologisch und geschichtlich – lassen sich in Tagesausflügen erkunden. Þingvellir und Geysir gehören zu den Must-Dos. siehe >>

   Der Südwesten

Ein weites, grünes Land, ideal für die Landwirtschaft, zwischen flacher Küste und imposanten Vulkanen, zudem Schauplatz der berühmten Njáls saga. siehe >>

   Der Norden

Lebendige Kultur und Geschichte in Hófsos oder Hólar, Akureyri, die Perle des Nordens, fischreiche Küsten mit schön gelegenen Orten wie Siglufjörður, weite grüne Täler im Hinterland und vor allem Pferde, Schafe und Robben – all das findet man in Islands Norden. siehe >>

   Das Hochland

Eine der faszinierendsten Regionen Islands mit ihrer Weite, den bizarren Lavaskulpturen, grünen Sumpfgebieten, großen Gletschern und einsamen Tafelbergen. siehe >>

   Der Südosten

Aufregende Gletscher, unter denen die Vulkane schlummern, und schier endlos breite Sanderebenen, vereinzelte Höfe und beeindruckende Wasserfälle. siehe >>

   Der Nordosten

Entlegene Orte rund um die Ebene Melrakkaslétta laden zu Entdeckungen ein. Donnernde Wasserfälle, geothermale Gebiete mit zischenden und dampfenden Schwefeltöpfen und vor allem die einmalige Vulkanlandschaft rund um den See Mývatn sind im Nordosten Islands zu erkunden. siehe >>

   Der Osten

Islands größter Gletscher Vatnajökull hat die Landschaft hier geprägt. Eine Bootsfahrt zwischen den türkisblauen Eisbergen auf der Gletscherlagune Jökulsárlón, eine Skidoo-Tour auf dem mächtigen Eisschild oder Gletscherwanderungen sind einige der Möglichkeiten. Entlang der Ostküste erstreckt sich eine abwechslungsreiche Fjordlandschaft mit kleinen Fischerorten. siehe >>

Reiseinfos, Adressen, Websites

Für Isländer ein wichtiger Ort der Geschichte: Þingvellir

Informationsquellen | Wetter und Reisezeit | Anreise und Verkehrsmittel | Übernachten | Essen und Trinken | Aktivurlaub, Sport und Wellness | Feste und Unterhaltung | Reiseinfos von A bis Z

Informationsquellen

Infos im Internet

Die meisten der isländischen Websites sind auch auf Englisch, sehr wenige auf Deutsch. Die nachfolgenden Internetadressen bieten Informationen zum gesamten Land mit Schwerpunkt Reisen.

www.iceland.is

Das ist die offizielle Seite, auf der sich Island präsentiert: Natur, Kultur, Wirtschaft, Politik etc. Die Website ist aufgefrischt und man wird unmittelbar zu deutschen Infos geleitet.

www.island.is

Wer in Island arbeiten möchte, findet auf dieser Website alle Informationen über Voraussetzungen, Steuern etc.

www.iceland.de

Gute und aktuelle Informationen über Island mit zahlreichen Serviceangeboten, u. a. Reiseveranstalter, die sich auf Island konzentrieren, oder Bücher- und Musikhinweise.

www.islandreise.info

Gute Reiseinformationen und vor allem wunderbare Fotos. Sehr interessant sind die diversen Foren, sodass man einen Eindruck von den Schwierigkeiten und Freuden als Wanderer, Biker, Off-Roader etc. gewinnt.

www.islanderlebnis.de

Bietet zum einen Fly-&-Drive-Angebote und hat vor allem auch gute Bewertungen einiger Veranstalter im Lande, z. B. auch für Reittouren.

www.grapevine.is

Die gleichnamige Zeitung kann man hier herunterladen. Sie bietet nicht nur Infos fürs Reisen, sondern vor allem auch über die Szene (nur Engl.).

www.vegagerdin.is

Alle Informationen über das Wetter und die Straßenverhältnisse, eine Zusammenfassung gibt es auf Englisch (www.road.is). Darüber hinaus kann man sich die Broschüren über richtiges Fahren in Island herunterladen. Hier sind auch die Webcams (vefmyndavélar) zu sehen.

www.island-forum.com

Für alle, die sich mit ›Insidern‹ austauschen möchten, Anregungen und Empfehlungen suchen oder einfach nur über das Land chatten wollen.

www.nat.is

Diese Reisewebsite auf Englisch bietet eine Fülle an Informationen zu den Regionen, einzelnen Orten mit Buchungsmöglichkeiten etc. Man muss sich entsprechend durchklicken, aber es ist ein guter Einstieg, vor allem auch mit Angeboten.

Fremdenverkehrsämter

… in Deutschland

Informationen in der Botschaft

Rauchstr. 1, 10787 Berlin, Tel. 030 50 50 40 00 www.iceland.is/iceland-abroad/de/

Fremdenverkehrsbüros in Island

Das größte Touristeninformationszentrum ist in Reykjavík, hier sind in der Regel auch alle regionalen Broschüren und Informationen erhältlich, sodass man die Reise von dort aus gut strukturieren kann. Ansonsten sind im Reiseteil die jeweiligen örtlichen Informationsstellen angegeben. Die Mitarbeiter sprechen in der Regel Englisch, in Reykjavík auch einige Deutsch.

Lesetipps

Kristín Marja Baldursdóttir: Die Farben der Insel. Frankfurt/M. 2009. Das Leben der Künstlerin Karítas, voller Widerstände und Kampf um Anerkennung. Die Autorin schildert dieses vielschichtige Leben in Paris und Island mit großer Intensität.

Sabine Barth: Island 151, Meerbusch 2016. In 151 Momentaufnahmen von A bis Z wie Aluminium, EU, Fußball, Já, Rabe, Tourismus oder Zeitmanagement zeigt die Autorin den Facettenreichtum der nordischen Insel.

Hallgrímur Helgason: 101 Reykjavík, Stuttgart 2002. Der 33-jährige Hlynur, arbeitsloser Nesthocker und Fernseh-Maniac, durchstreift Reykjavík bei Nacht auf der Suche nach Sinn und Frauen. Die häusliche Idylle mit seiner Mutter wird durch deren neue Lebensgefährtin Lolla etwas gestört. Ein Kultroman, nicht zuletzt durch die Verfilmung.

Einar Kárason: Die Sturlungen, München 2017. Vier Romane, die den Kampf der mächtigsten Familien im 13. Jh. in Island beschreiben. Spannend und mit atmosphärischer Dichte erzählt Einar von den Intrigen und Gemetzeln, in deren Folge sich die isländische Gesellschaft veränderte.

Isländersagas: 5 Bde. und Kommentarband, Frankfurt 2011. Der Gastlandauftritt Islands machte es möglich, dass es endlich gut lesbare, moderne Übersetzungen der großen Isländersagas gibt. Die spannend zu lesenden Geschichten vermitteln viel vom Leben der Siedler im Mittelalter.

Steinunn Jóhannesdóttir: Die Isländerin, Reinbek 2006. Algerische Freibeuter fallen mordend und brandschatzend auf den grünen Westmänner-Inseln ein. Sie verschleppen 252 Menschen – unter ihnen die junge Guðrið Símonardóttir und ihren kleinen Sohn. Der historische Roman erzählt von Guðriðs Raub und ihrem Leben in der Sklaverei. Literarisch kein Highlight, doch immerhin so spannend wie historische Romane oft sind.

Sjón/Bernd Koberling: Gesang des Steinesammlers, Münster 2006. Der zweisprachige Gedichtband mit den Aquarellen von Bernd Koberling ist in vieler Hinsicht ein Genuss. Sjón gehört mit seiner faszinierenden Bildersprache zu den besten Lyrikern des Landes. Koberlings Arbeiten korrespondieren dazu ohne zu illustrieren.

Halldór Laxness: Atomstation, Göttingen 1989. Der Roman, für den Laxness 1955 den Nobelpreis erhielt, spiegelt die Unruhe in Island wider, als 1946 das isländische Parlament beschloss, den USA den Flugplatz Keflavík als Stützpunkt zu überlassen.

Kristof Magnusson: Gebrauchsanweisung für Island, München 2011. Kristof M. ist nicht nur ein bekannter Autor und Übersetzer, sondern auch Halb-Isländer, mit einem kritisch-liebevollen Blick aus Nähe und Distanz – ein idealer Einstieg für Island-Neulinge.

Guðmundur Óskarsson: Bankster, Frankfurt 2011. Markús verliert in Folge der Finanzkrise seine Stelle bei der Bank. Als auch seine Freundin Harpa arbeitslos wird, bricht das Lebensmodell des Paares zusammen. Humorvoll und aus erster Hand erzählt, der kongeniale Roman zur isländischen Bankenkrise.

Steinunn Sigurðardóttir: Gletschertheater, Hamburg 2003. Die Theatergesellschaft in Papavík plant Großes, die Inszenierung von »Kirschgarten«, und dafür soll zu Füßen des Vatnajökull ein eigenes Theater gebaut werden. Die Souffleuse Beatrís wird immer mehr zur Krisenmanagerin, um alle Konflikte der Truppe zwischen Größenwahn und Kleingeist zu bändigen.

Wetter und Reisezeit

Klima

Der Satz »Wenn Dir das Wetter nicht gefällt, dann warte nur einen Augenblick« ist typisch für das wechselhafte Wetter Islands, das durch mehrere Faktoren beeinflusst wird: Feuchtwarme, zum Teil tropische Luftmassen aus dem Süden treffen auf trockene, kalte Luftmassen aus der Polarregion; der Irmingerstrom, ein Arm des Golfstroms mit Wassertemperaturen bis zu 12 °C, umspült von Süden kommend die Süd- und Westküste, während von Norden der kalte Ostgrönlandstrom im Nordwesten vorbeistreicht; er bringt polares, 0–3 °C kaltes Wasser.

Trotz der nördlichen Lage weist die Insel keine extremen Temperaturen auf: Die Sommer sind kurz und derzeit noch relativ kühl, die Winter lang, aber recht mild. Die überwiegend südlichen und südwestlichen Winde in Island bringen Wolken und hohe Luftfeuchtigkeit mit sich. Während es im Norden kühl und trocken ist, regnet es im wärmeren Süden häufiger. Winde mittlerer Stärke sind kennzeichnend für das isländische Wetter, und im Winter kommt es nicht selten zu heftigen Schneestürmen.

Klimadiagramm Reykjavík

Reisezeiten

Sommer

Die Hauptsaison liegt noch immer im Sommer von Juni bis August, doch langsam weitet sie sich aus, was sich an den Preisen zeigt. Die touristischen Angebote sind am vielfältigsten, die Isländer am lebendigsten, die Touristen am zahlreichsten und die Natur am üppigsten. In der Zeit sind auch die Zeltplätze und Berghütten geöffnet und somit steht einem aktiven Outdoorurlaub wenig im Wege.

Herbst

Er ist kurz, September bis Mitte Oktober. Eine ideale Reisezeit, erfahrene Geländewagenfahrer können noch ins Hochland. Ansonsten hat man das Land – fast – für sich, getaucht in warme Goldtöne. Außerdem findet der Schafabtrieb statt, ein beliebtes Volksfest.

Winter

Am preiswertesten sind die Wintermonate – mit Ausnahme der Weihnachtstage und des Jahreswechsels –, doch dann muss man mit vier Stunden Tageslicht auskommen. Dennoch: Der Schnee verzaubert die Landschaft geradezu und der Frost verwandelt die Wasserfälle in Eispaläste. Die zahlreichen Wintersportangebote sind ebenso lohnend wie Gletscherausflüge mit Superjeeps. Im Dezember sind die Straßen in ganz Reykjavík strahlend erleuchtet und alle sind in Weihnachtslaune.

Frühling

Der Mai mit seinen langen, hellen Tagen, den ersten Blumen und Knospen ist sehr reizvoll. Zudem findet dann das Reykjavík Art Festival statt, und das Leben draußen beginnt.

In den Sommermonaten trägt das Schneehuhn ein dunkles Federkleid

Kleidung und Ausrüstung

Gute Regensachen und Schwimmzeug sowie Sonnenschutz und Sonnenbrille gehören unbedingt ins Gepäck. Ansonsten sollte die Kleidung auf das wechselhafte Klima abgestimmt sein. Deshalb unbedingt Fleecejacken oder Pullover einpacken sowie leichte T-Shirts. Selbst Mütze und Handschuhe können im Sommer notwendig sein. Wichtig sind bei Hochlandtouren – motorisiert oder zu Fuß – feste Schuhe und windundurchlässige Kleidung. Für den gehobenen Restaurant- oder Diskothekenbesuch in Reykjavík benötigt man entsprechende Garderobe – die Isländer mögen es schick.

Ein Zelt sowie Schlafsack und Kochutensilien geben die Freiheit, auch im Hochland zu übernachten. Zelten ist außer auf eingezäunten Weiden und in Naturparks überall erlaubt. Nicht bei der Qualität des Zeltes sparen, denn das muss auch Stürmen standhalten. Für Wanderungen empfiehlt sich, dass man Teleskop-Stöcke mitnimmt, denn das Terrain ist nicht immer eben. Gerade wenn man Flüsse furten muss, sind die Stöcke zum Stabilisieren hilfreich, zumal einige Gletscherflüsse eine stärkere Strömung haben. Wer längere Wanderungen unternimmt, sollte entsprechende wasserdichte Schuhe zum Furten einpacken, entweder Trekkingsandalen oder Gummistiefel.

Das Gepäck wird auf Busfahrten durch Wasser, Staub und Sand z. T. sehr strapaziert, deshalb reisen die meisten Touristen mit Rucksäcken.

Anreise und Verkehrsmittel

Einreisebestimmungen

Für Reisende aus Schengen-Ländern besteht keine Passkontrolle, dennoch empfiehlt es sich, Pass oder Ausweis mitzunehmen. Für Schweizer Bürger genügt der Pass ebenso wie für ausländische Staatsbürger mit einer Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Der Reisepass muss nach der Rückreise noch drei Monate gültig sein. Jedes Kind, das ins Ausland reist, benötigt unabhängig vom Alter einen eigenen Reisepass. Die Mitnahme von Devisen ist unbegrenzt (Info: www.tollur.is).

Zollvorschriften

Zoll- und steuerfrei dürfen pro Erwachsenem (bei Alkohol Mindestalter 20 Jahre) eingeführt werden: 1 l Alkohol bis 47 %, 1 l Wein bis 21 % und 6 l isländisches Bier, 200 Zigaretten bzw. 250 g anderer Tabakwaren, Lebensmittel bis 3 kg. Nicht eingeführt werden dürfen Tiere, Rausch- und Betäubungsmittel, Frischfleisch, frische Molkereiprodukte, Eier und Waffen.

Einreise mit dem Pkw

Bei der Kfz-Einfuhr müssen Reisepass, internationaler Führerschein, Kfz-Schein und internationale Versicherungspolice vorgezeigt werden. Die Grüne Karte oder andere Versicherungen sind obligatorisch, ohne entsprechenden Nachweis muss bei der Ankunft eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Bei der Ankunft in Island wird das Fahrzeug kontrolliert und eine für einen Monat befristete Einfuhrgenehmigung erteilt. Die höchstzulässige Breit beträgt 2,5 m und die Länge 13 m. Fahrzeuge für 15 und mehr Personen dürfen keine Anhänger haben (Info: www.tollur.is).

Einreise mit Sportausrüstung

Angelausrüstung sowie Reitkleidung und -ausrüstung, die außerhalb Islands benutzt wurden, müssen von einem Veterinär vorab desinfiziert werden und eine entsprechende, offizielle Bescheinung muss man bei der Einreise vorlegen. Andernfalls werden die Sachen kostenpflichtig bei der Einreise desinfiziert.

Anreise und Ankunft

Mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Non-Stop-Flüge zum Internationalen Flughafen in Keflavík, von dort fährt der sogenannte Flybus nach Reykjavík. Die Fahrzeit beträgt rund 45 Min., und die Fahrkarten kauft man am Schalter im Ankunftsbereich. Auf dem Weg nach Reykjavík hält der Bus auch in Hafnarfjörður. Am Busterminal BSÍ in Reykjavík muss man in die entsprechenden Busse zu den jeweiligen Unterkünften umsteigen. Weitere Infos: www.flybus.is.

Ganzjährig fliegen die beiden isländischen Fluggesellschaften, besonders interessant sind Kooperationen bei WOW air mit anderen Low-Fare-Airlines. Während der Sommermonate – von Juli bis Mitte September – bieten noch andere Fluggesellschaften wie Airberlin (LTU), Lufthansa oder Austrianair günstige Verbindungen an. Da diese jährlich wechseln können, schauen Sie am besten auf der Website des Flughafens (www.keflavikairport.is) unter den Airlines nach.

Icelandair: Tel. 069 29 99 78, Fax 0 69 28 38 72, www.icelandair.de.

WOW air: Callcenter Tel. 040 30 18 74 20, www.wow-air.de/.

Mit dem Schiff

Die Autofähre ›Norröna‹ der Smyril Line verkehrt fast ganzjährig. Smyril Line bietet auch entsprechende Rundreisen in Island (inklusive Überfahrt) an. Weitere Informationen bei

Smyril Line Deutschland: Sell Speicher Wall 55, 24103 Kiel, Tel. 0431 20 08 86 (Reservierung), www.smyrilline.de.

Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, einige Tage auf den Färöer Inseln zu verbringen.

Die Autofähre Norröna liegt in Seyðisfjörður vor Anker

Verkehrsmittel im Land

Flugzeug

Air Iceland fliegt von Reykjavík aus und ist die Hauptairline. Destinationen sind Akureyri, Egilsstaðir und Ísafjörður, von Akureyri gibt es Verbindungen nach Grímsey, Þórshöfn, Vopnafjörður. Darüber hinaus bietet Air Iceland Tagestouren an, außerdem Verbindungen nach Grönland und den Färöer. Diese Flüge gehen auch vom Flughafen in Reykjavík ab. Buchung und Informationen: www.airicelandconnect.is.

Eagle Air fliegt mehrmals wöchentlich Bíldudalur, Gjögur, Heimaey, Húsavík und Höfn an. Außerdem bietet die Airline Charterflüge und Rundflüge. Weitere Informationen: www.ernir.is

Bus

Das Linienbusnetz ist sehr gut ausgebaut, zudem werden im Sommer viele Buspässe angeboten. Einzelfahrkarten kann man beim Fahrer kaufen. An jeder Stelle der Strecke ist ein Aus- oder Einsteigen möglich. Übersicht unter: www.publictransport.is. Die Buspässe sind allerdings nicht unbedingt preisgünstiger als ein Mietwagen, man sollte im Vorfeld die Preise vergleichen.

Reykjavík Excursions: Linienbusse rund um Island auf der Ringstraße sowie zahlreiche Tagestouren und Hochlandstrecken. Infos auch zu Buspässen: www.re.is.

SBK: Bietet die Fahrten nach Reykjanes und Keflavík an. Infos: www.sbk.is.

SBA: Fahrten im Nordosten, vor allem die dortigen Hochlandrouten. Infos: www.sba.is.

Strætó: Das Reykjavíker Busunternehmen bedient auch viele Strecken rund um die Insel. Infos: www.straeto.is.

Sterna: Rund um Island, Tages- wie Linienfahrten (http://icelandbybus.is), Buspässe. Infos: www.sternatravel.com.

Infos über Touren, Fahrpläne, Preise, Omnibuspässe: Destination Iceland, BSÍ-Busbahnhof, Vatnsmýrarvegur 10, 101 Reykjavík, Tel. 562 10 11, www.bsi.is.

Fähren

Folgende Ziele sind nur mit Fähren zu erreichen, wie: Stykkishólmur–Flatey–Brjánslækur, Landeyjarhöfn–Vestmannaeyrar oder Akureyri–Dalvik–Grímsey. Außerdem besteht eine Verbindung von Ísafjörður nach Hornstrandir. Fahrpläne unter www.inspiredbyiceland.com/plan-your-trip/travel-search/search-results, Stichworte Transport und Ferries.

Mietwagen

In größeren Orten kann man Fahrzeuge leihen. Icelandair kooperiert mit Hertz und Icelandexpress mit Budget, entsprechend werden Fluggästen günstigere Tarife angeboten. Buchen über das Internet lohnt sich immer. Vor allem Buchungen über Portale sind günstig. Eine zusätzliche Gebühr wird fällig, wenn Sie den Wagen in Reykjavík mieten und am Flughafen abgeben. Das gilt auch für andere Orte. Der niedrigste Tarif liegt während des Sommers bei rund 15 000 ISK pro Tag (ohne Kilometerbegrenzung). Eine Kreditkarte ist für die Anmietung Voraussetzung. Der Fahrer muss mindestens 20 Jahre alt sein – für Wagen mit Vierradantrieb 23 Jahre – und seit einem Jahr den Führerschein haben. Wer mit einem Pkw ins Hochland fährt, muss mit Strafgebühren rechnen.

Tanken:Einen aktuellen Tankstellenplan finden Sie auf den Websites der Tankstellenbetreiber: www.n1.is/en/locations/, www.olis.is/english/stations. Drucken Sie sich vor einer Fahrt den aktuellsten Plan aus und berechnen Sie aufgrund der Tankgröße ihres Fahrzeugs die zu fahrenden Streckenabschnitte. Bedenken Sie dabei auch, dass der Treibstoffverbrauch auf Hochlandpisten höher ist als auf der Ringstraße. In Reykjavík und in den größeren Orten sind die Tankstellen meist bis 24 Uhr geöffnet. Mit Prepaid- und Kreditkarten kann man auch außerhalb der Geschäftszeiten an kleineren Tankstellen tanken.

Verkehrsregeln

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in Ortschaften 50 km/h, auf Stadtbahnen 60 km/h, auf Landstraßen 80 km/h bei Schotterbelag und 90 km/h bei Asphaltbelag. In geschlossenen Wohngebieten gelten häufig nur 30 km/h.

Etliche Straßen sind Schotterpisten, nur die Ringstraße und die Ortsstraßen verfügen über eine fast geschlossene Asphaltierung. Inlandstraßen und Brücken sind oft schmal (einspurig). Hier gilt, dass derjenige, der der Brücke am nächsten ist, zuerst fährt, der andere am Straßenrand wartet. Unübersichtliche Straßenkuppen sind nicht immer durch ein Warnschild mit der Aufschrift ›blindhæð‹ gekennzeichnet.

Freilaufende Schafe haben Vorrang – fahren Sie langsam an den Tieren vorbei. Das Abblendlicht muss am fahrenden Auto, Motorrad oder Moped angeschaltet sein. Für alle Mitfahrenden gilt Gurtpflicht. Kinder müssen in Kindersitzen sitzen. Alkohol am Steuer ist generell untersagt. Für Hochlandstrecken braucht man einen Wagen mit Vierradantrieb und Erfahrung. Prüfen Sie vor Bachdurchfahrten die Wassertiefe, denn immer wieder werden Autofahrer abgetrieben. Hochlandpisten dürfen im Sommer erst nach Freigabe befahren werden (Tel. 17 77, www.road.is). Es ist strikt verboten, außerhalb der Fahrspuren zu fahren.

Übernachten

Wer in Island ausschließlich in Hotels, Gästehäusern oder auch auf Bauernhöfen übernachten will, muss ein entsprechend hohes Budget einplanen, ansonsten sind die Pauschalangebote der Reiseveranstalter günstiger. Außerhalb der Sommersaison sind die Preise um ca. 30 % niedriger, dafür sind die meisten Edda-Hotels, Zeltplätze sowie einige Jugendherbergen aber geschlossen. Die Preise für eine Übernachtung in einem gut ausgestatteten Gästehaus oder kleinen Hotel beginnen bei 18 000 ISK (DZ inkl. Frühstück).

Hotels

Die meisten Hotels sind von mittlerem Standard und haben Zimmer mit Dusche/WC. Häuser ab vier Sternen bieten durchaus gehobenen Standard. Von Hotelketten in Island zu sprechen ist vielleicht etwas verwegen, einzelne Häuser haben sich zusammengetan oder bauen ihre Unternehmen kontinuierlich aus, wie z. B. KEA. Internationale Hotelketten sind nur zwei vertreten: Radisson SAS und Hilton.

Ketten und Zusammenschlüsse

Zu den Icelandair Hotels gehören insgesamt neun Häuser, die zwischen drei und vier Sternen rangieren. Sie sind ganzjährig geöffnet und verfügen meist über einen relativ guten Ausstattungsstandard. In Pauschalangeboten von Icelandair wird man häufig dort untergebracht. Buchungen und Ibnformationen unter: www.icelandairhotels.com.

Mit zur Icelandair-Familie gehören auch die elf Edda-Hotels. Alle sind Sommerhotels, größtenteils in Internatsschulen untergebracht, häufig mit Schwimmbad, Restaurant und eigener Bar sowie in den Zimmern Dusche/WC. Einige Hotels haben auch Schlafsackunterkünfte. Im Internet findet man regelmäßig Angebote. Buchungen und Informationen: www.hoteledda.is.

Zur Hotelkette Fosshótel gehören heute fünfzehn Hotels. Die Häuser haben den Standard eines Touristenhotels und sind meistens völlig überteuert. Einige der Hotels sind ganzjährig geöffnet. Auch hier findet man preisreduzierte Angebote im Internet: www.fosshotels.is.

KEAHotels hat nun acht Häuser, darunter fünf in Reykjavík wie das Hótel Björk und das Traditionshaus Hótel Borg, sowie eins am Mývatn, Hotel Gígur. Das Angebot reicht von Zwei- bis Vier-Sterne-Häusern mit völlig eigener Preisgestaltung und Ausstattung. Informationen unter: www.keahotels.is.

Weitere sogenannte Ketten bestehen aus mehreren Hotels, die einem Inhaber, einer Familie oder einem Unternehmen angehören oder einen Zusammenschluss mit gemeinsamer Website gebildet haben, so z. B. www.centerhotels.com.

Gästehäuser und Privatunterkünfte

In fast jeder Ortschaft Islands gibt es solche Übernachtungsmöglichkeiten (gistiheimili, gistihúsið). Gästehäuser bieten auch häufig die Möglichkeit der Schlafsackunterkunft. Es handelt sich aber mitnichten um eine Übernachtungskategorie mit einheitlichem Standard. So reicht die Zimmerausstattung von zwei schmalen Betten mit zwei Stühlen und Haken bis zu wirklich komfortablen Unterkünften. Auch die Preise sagen nicht unbedingt etwas über die Qualität und den Standard aus.

Viele Unterkünfte in Island liegen inmitten einer fantastischen Landschaft

Ferien auf dem Bauernhof

Unter dem Namen ›Hey Iceland‹ bieten die zu einer Dachorganisation zusammengeschlossenen Bauernhöfe und Gästehäuser neben den Übernachtungen noch eine Reihe von Aktivitäten wie Reiten, Angeln, Jagen, Schwimmen und Schafabtrieb an. Übernachtungen (auch Schlafsackunterkunft) mit Frühstück werden entweder in den Bauernhöfen, separaten Häusern oder Sommerhäusern angeboten. Die Bauernhöfe sind in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, von sehr einfachen Zimmern mit Bad auf der Etage bis zu Country-Hotels mit allem Komfort. Der Dachverband fühlt sich einer gewissen Qualitätskontrolle verpflichtet und einige Unterkünfte sind nachhaltig organisiert, sprich: Hier werden umweltbewusste Angebote gemacht in Hinblick auf Mahlzeiten, Möbel, Tourenangebote etc. Die Sommerhäuser werden sowohl tage- als auch wochenweise vermietet. Außerdem kann man z. B. sogenannte Self-Drive-Tours buchen. Auch außerhalb der Sommersaison eine ideale Form, um Island kennenzulernen. Broschüren, Listen der aktuellen Mitglieder sowie weitere Informationen:

Hey Iceland, Siðumúla 2, 108 Reykjavík, Tel. 570 27 00, Fax 570 27 99, www.heyiceland.is.

Ferienhäuser

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Sommerhaus oder auch ein Ferienhaus zu mieten. Zum einen gehören Sommerhäuser – im Stil einer skandinavischen Hütte – zu manchen Bauernhöfen oder auch Gästehäusern dazu. Entsprechende Hinweise findet man in den Broschüren »Self-Drive in Iceland« (www.heyiceland.is/about-us/brochures) und »Áning« (http://heimur.is). Zum anderen vermieten etliche Isländer Häuser als Feriendomizile. Einige Reiseveranstalter bieten diese Häuser an, doch hier muss man oft eine Woche buchen, z. B. www.katla-travel.is. In Island gibt es den Anbieter Viator (www.viator.is, auch auf Deutsch).

Jugendherbergen

Etliche der 34 Jugendherbergen sind nicht nur in den Sommermonaten geöffnet und stehen jedem ohne Altersbegrenzung offen. Das Angebot an Zimmern und Aktivitäten ist vielfältig. Die Übernachtungspreise betragen für HI-Mitglieder ab 4800 ISK, für Nicht-Mitglieder ab 5600 ISK. Die Häuser in Reykjavík sind teurer. Aktuelle Preisliste: www.hostel.is/media/PDF/HI_Iceland_Prices_2017.pdf. Mit entsprechenden Preiszuschlägen kann man statt in Gemeinschaftsräumen auch in Doppelzimmern – sofern vorhanden – übernachten. Da Jugendherbergen eine preiswerte Unterkunftsmöglichkeit darstellen und auch bei Familien sehr beliebt sind, sollte man im Sommer frühzeitig reservieren. Informationen mit Beschreibungen der einzelnen Jugendherbergen sowie Buchungen:

Bandalag Íslenskra Farfugla (Jugendherbergsverband), Borgartún 6, 105 Reykjavík, Tel. 575 67 00, Fax 553 05 35, www.hostel.is.

Camping

Es gibt ca. 170 Zeltplätze mit unterschiedlicher Ausstattung, von denen die meisten von Juni bis August geöffnet haben. Der Standard ist sehr unterschiedlich. Im Schnitt bezahlt man pro Person und Nacht rund 2000 ISK (plus Zelt).

In der Nähe von Zeltplätzen, in Nationalparks und auf kultivierten Böden wie Wiesen und Weiden ist wildes Zelten untersagt. Wer größere Wanderungen unternimmt, kann durchaus wild zelten, aber es versteht sich von selbst, dass man den Platz wieder verlässt, ohne größere Spuren zu hinterlassen.

Camping Card

Rund 40 Zeltplätze haben sich zusammengeschlossen und bieten gemeinsam eine Camping Card an. Sie berechtigt den Inhaber an 28 Tagen auf einem der Plätze zu nächtigen (max. 4 Nächte auf dem gleichen Platz). Die Karte ist ab der Eröffnung der Campingsaison bis zum 15. September gültig und kostet 18 900 ISK. Infos: www.campingcard.is.

Wanderhütten

Die isländischen Wanderhütten gehören den jeweiligen Wanderorganisationen und ihren Regionalsektionen. Sie stehen jedem offen, und wenn man vorab nicht bezahlt hat, so wird erwartet, dass der Betrag in die in den Hütten bereitgestellten Boxen getan wird. Die Preise stehen in den Hütten angeschlagen. Informationen zu den Hütten:

Ferðafélag Íslands, Mörkin 6, 108 Reykjavík, Tel. 568 25 33, www.fi.is.

Útivist, Laugavegur 178, 105 Reykjavík, Tel. 562 10 00, www.utivist.is.

Essen und Trinken

Traditionelle Lammgerichte

Island ist das Land der Schafe und Fische, entsprechend sind alle Gerichte damit empfehlenswert. Vor allem während der Grillsaison im Sommer wird Lamm günstig angeboten, da man Platz für die Herbstschlachtungen schaffen will.

Hangikjöt (geräuchertes Lamm) war ursprünglich ein besonderes Essen in Island und wird bei traditionsbewussten Isländern noch zu festlichen Anlässen serviert. Traditionell isst man es mit einer weißen Soße, Karamellkartoffeln und Erbsen. Heute gehört es zu den Alltagsgerichten, wie sie in Kantinen angeboten werden. Kalt isst man es auch als Aufschnitt, und zwar auf flatbrauð, einem crêpedünnen Roggenbrot. Andere traditionelle Gerichte sind svið (gesengte Lammköpfe) und saltkjöt (gepökeltes Lammfleisch), beides isst man sowohl warm als auch kalt zu Kartoffeln oder Steckrüben. Besonders in der Zeit von Þorrablót, der Zeit am Ende des Winters, liegen die Schafsköpfe in den Regalen. Slátur (Würste aus Schafsinnereien) werden während der Schlachtzeit im September und Oktober hergestellt. Sie werden drei Stunden gekocht und mit Kartoffel- oder Steckrübenpüree gegessen.

Unbedingt probieren!

Auch die jungen Isländer haben ein Lieblingsgericht: pylsur, bei uns als Hot Dog bekannt. Dazu gibt es ein Soßensortiment und Zwiebel, wer alles zusammen haben will, bestellt með öllu (mit allem). Hot-Dog-Fans beschwören, dass die isländischen Würste ausgezeichnet sind.

Frischer Fisch

Fisch in allen Varianten, gekocht, gegrillt, gedünstet, geräuchert oder pikant eingelegt, steht ganzjährig auf dem Speisezettel und gehört auch schon zum Frühstück. Die eher exotischen Varianten wie Hai findet man zwar in jedem Lebensmittelladen, aber dafür braucht es schon die Begeisterung eines Isländers: »Hai ist wie ein guter Wein, je älter er ist, desto besser.« Hákarl (Grönlandhai) wird zunächst geräuchert und anschließend nach dem Reifungsprozess – dafür wurde er mancherorts vergraben – getrocknet. Er entwickelt dabei einen strengen Ammoniakgeruch und schmeckt am besten in Kombination mit brennivín und rúgbrauð, einem süßen, dunklen Roggenbrot, das in einigen Gegenden noch in den heißen Quellen gegart wird. Harðfiskur (Trockenfisch) wird nach einer alten Konservierungsmethode getrocknet und kann über Jahre aufbewahrt werden. Man kann ihn pur essen oder mit Butter, als Nachtisch oder kleine Zwischenmahlzeit.

Käse und Gebäck

Zu den traditionellen Milchprodukten gehört skyr, ein quarkähnlicher Weichkäse, serviert mit weißem oder braunem Zucker und einer Mischung aus Milch und Sahne, verfeinert vielleicht noch mit Früchten. Mysa ist die Molke, die sich vom skyr absetzt. Man benutzt sie zum Einsäuern von Fleisch und auch beim Kochen von Fisch anstelle von Weißwein. Zugleich ist es auch ein erfrischendes Getränk.

Bei Gebackenem sollten vor allem Kuchen und Gebäck genannt werden, denn nachmittags wird das Kaffeebüfett aufgefahren. Neben zuckersüßen, hohen Sahnetorten gibt es auch pönnukökur (hauchdünne Pfannekuchen), kleinur (Schmalzgebäck) oder vinarbrauð (dänisches Gebäck).

Essen gehen

Das Angebot an Restaurants ist in Reykjavík und den größeren Orten vielfältig, von typisch isländischen Gerichten über Hummer, Papageitaucher oder Wal bis zu Sushi und Tapas reicht die Palette. Zu einem richtigen Dinner gehört zunächst ein Aperitif, den man an der Bar oder in gemütlichen Sofaecken trinkt, währenddessen wird alles für die Vorspeise vorbereitet. Anschließend der Hauptgang – wie wäre es mit einem Rentiersteak? – bei Wein und Kerzenlicht. Wer auf das Dessert verzichtet, nimmt auf jeden Fall einen Kaffee und dazu Cognac oder Likör. Diese opulenten Abende leisten sich die Isländer mit Vorliebe am Wochenende, und dann muss man schon reservieren, um noch einen Platz im Restaurant seiner Wahl zu erhalten. Die Kosten liegen bei rund 70 € pro Person, je nach Alkoholkonsum.

Preiswerter sind dagegen die Mittags- bzw. Tagesgerichte dagsréttur, die einige der Restaurants anbieten (rund 15 €). Entsprechende Tafeln weisen schon draußen darauf hin.

Aktivurlaub, Sport und Wellness

Angeln

Island gilt als Anglerparadies für Lachs- und Forellenangeln. Ein schönes, aber teures Vergnügen, denn die Lizenzen müssen rechtzeitig bestellt und die mitgebrachte eigene Angelausrüstung muss vor der Einreise desinfiziert werden (siehe >>). Die Hauptsaison für Lachsangeln reicht vom 20. Juni bis Mitte September. Die Saison für Forellen schwankt, abhängig vom Fluss bzw. See, und dauert in der Regel von Mai bis Ende September. Im Winter wird das Eisangeln zunehmend beliebter.

Angellizenzen für Forellengewässer sind kurzfristig an Bauernhöfen und auch an Tankstellen bei den Gewässern zu beziehen. Außerdem bieten zahlreiche Bauernhöfe Angelmöglichkeiten an. Hochseeangeln findet von Mai bis August statt und wird in entsprechenden Küstenorten angeboten. Informationen erteilt:

Icelandic River Owners, Bændahöllinn, Hagatorg, 107 Reykjavík, Tel. 563 03 00, www.angling.is. Hier erhält man auch Lachslizenzen.

Bergsteigen

siehe >>