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Leonie Lastella

Tropfen auf der Haut

Das Buch:

 

Merle ist zufrieden mit sich, ihrem leicht chaotischen Leben und ihrer Arbeit. Das ändert auch nicht ihre Mutter, die sich seit jeher ein fraulicheres Leben und einen Mann für ihre Tochter wünscht und sie mit Anwärtern und jeder Menge selbst gebackenem Kuchen überhäuft.

Als Jonte auf der Insel auftaucht, gerät Merles Welt jedoch ins Wanken. Er ist ihre erste große Liebe, aber egal, wie viel sie füreinander empfanden, ihm war das Ausbrechen aus dem Inselleben wichtiger als ihre Beziehung. Nun muss Merle sich entscheiden, ob sie Jonte noch eine Chance gibt.

 

Die Autorin:

 

Leonie Lastella wurde 1981 in Lübeck geboren und wuchs in Haselau, nordwestlich von Hamburg, auf, wo sie noch heute, zusammen mit ihren drei Söhnen, im Haus ihrer Kindheit lebt. Nach ihrem gymnasialen Abschluss studierte sie einige Semester Erziehungswissenschaften und Biologie an der Universität Hamburg. Auslandsaufenthalte in den USA und Italien beeinflussten ihre Arbeit als Autorin ebenso wie ihre Tätigkeit in verschiedenen sozialen Einrichtungen.

Seit 2006 widmet sie sich neben ihrer Arbeit und den Kindern dem Schreiben. Ihr erstes Buch Stille Seele erschien im Juni 2011 in der Edition Doppelpunkt und der Thriller Allein im Oktober 2012 über Create Space.

Für sie sind Bücher ein Tor in eine andere Welt und es freut sie, wenn sie mit ihren Welten andere Menschen berühren kann.

 

www.autorinleonielastella.jimdo.de/

 

 

Leonie Lastella

 

 

Roman

 

Tropfen auf der Haut

Leonie Lastella

 

Copyright © 2014 at Bookshouse Ltd.,

Villa Niki, 8722 Pano Akourdaleia, Cyprus

Umschlaggestaltung: © at Bookshouse Ltd.

Coverfotos: www.shutterstock.com

Satz: at Bookshouse Ltd.

 

ISBNs: 978-9963-52-714-4 (.mobi)

978-9963-52-635-2 (.epub)

 

 

www.bookshouse.de

 

 

 

Urheberrechtlich geschütztes Material

Inhaltsverzeichnis

1. Kapitel

2. Kapitel

3. Kapitel

Danksagung

Für alle, die nicht aufhören, an die wahre Liebe zu glauben

Kapitel 1

 

 

 

Ich sehe in den Spiegel und zupfe an den losen Haarsträhnen, die nicht mit in den Zopf an meinem Hinterkopf wollten. Man könnte durchdrehen bei dieser widerspenstigen Mähne, aber ich bin zufrieden damit. Mein Haar passt zu mir. Leicht chaotisch und sehr speziell. Selbst Kathleen, die einzige Friseurin auf Amrum, die es überhaupt schafft, etwas annähernd als Frisur zu betitelndes aus meinen Haaren zu zaubern, bekommt in regelmäßigen Abständen hysterische Anfälle wegen meiner straßenköterblonden Locken. Es ist äußerst amüsant, dass meine Mutter stundenlang mit Kathleen über so etwas Unbedeutendes wie meine Haare fachsimpeln kann. Immerhin haben sie dann ein anderes Thema als mein unsägliches Talent, alle heiratswilligen Männer in die Flucht zu schlagen und meine biologische Uhr, die, so sagen sie, lauter tickt, als das Ungetüm von antiker Wanduhr im Flur meiner Oma.