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Fritz Kreisler

Trotz des Tosens der Kanone

Frontbericht eines Virtuosen

F R I T Z   K R E I S L E R

Trotz des

Tosens

der Kanone

Frontbericht eines Virtuosen

Herausgegeben von Clemens Hellsberg
und Oliver Rathkolb, übersetzt von
Brigitte Hilzensauer

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Die Originalausgabe erschien 1915 unter dem Titel Four Weeks in the Trenches – The War Story of a Violinist bei Houghton Mifflin Company, Boston und New York. Übersetzung aus dem Englischen von Brigitte Hilzensauer 2015.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

1. Auflage 2015

Coverbild: Library of Congress | gemeinfrei

ISBN E-Book: 978-3-99200-136-1

INHALT

Fritz Kreisler – Künstler und Humanist

von Clemens Hellsberg

Friedrich „Fritz“ Max Kreisler – Vom Reserveoffizier zum Chronisten des Totalen Krieges 1914

von Oliver Rathkolb

Trotz des Tosens der Kanone

Fritz Kreisler und der Erste Weltkrieg in den Printmedien zwischen 1914 und 1917

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Fritz Kreisler, Öl auf Leinwand von Rudolf Bernatschke (1943)
© Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
Archiv, Bibliothek und Sammlungen

Meiner lieben Frau Harriet, der besten Freundin und standhaftesten Kameradin in allen Lebenslagen, widme ich dieses kleine Buch als bescheidenes Zeugnis immerwährender Dankbarkeit und Zuneigung.

FRITZ KREISLER – KÜNSTLER UND HUMANIST

VON CLEMENS HELLSBERG

Fritz Kreisler ist in mehrfacher Hinsicht eine zeitlose Erscheinung: Er gilt vielen als größter Geiger aller Zeiten, ist als Komponist bezaubernder Violinwerke („Liebesfreud“, „Liebesleid“, „Schön Rosmarin“, „Tambourin Chinois“, „Caprice Viennois“, „Kleiner Wiener Marsch“ etc.) im Konzertrepertoire präsent und wird aufgrund seines philanthropischen Engagements als Leuchtturm der Humanität verehrt. Die nun erstmals in deutscher Übersetzung vorliegende Schilderung seiner Kriegserlebnisse erschließt eine zusätzliche Seite dieses einzigartigen Künstlers: Kreisler offenbart sich als Erzähler, der seine Leserinnen und Leser in gleichem Maße in den Bann zieht wie einst das Konzertpublikum. Und obwohl von erstaunlicher Klarheit und Objektivität, vermittelt selbst seine ungeschönte Darstellung des Krieges unerschütterlichen Glauben an den Sieg der Menschlichkeit.

Fritz Kreislers Ausbildungsweg verband eine Verankerung in Wiens Musiktradition mit Internationalität auf höchstem Niveau: Aufgrund seines herausragenden Talents wurde er bereits im Alter von sieben Jahren in das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien aufgenommen, obwohl dies laut den Statuten dieses Vorläuferinstituts der nachmaligen Wiener Musikakademie bzw. der heutigen Musikuniversität nicht möglich war (es sollte übrigens rund 70 Jahre dauern, ehe dieser „Rekord“ am 19. September 1952 durch den zum Zeitpunkt seiner Inskription fünfjährigen Rudolf Buchbinder unterboten wurde). Sein Violinlehrer entstammte „der“ Wiener Musikerfamilie schlechthin: Joseph Hellmesberger jun. (1855–1907), Konzertmeister und Abonnementdirigent der Wiener Philharmoniker sowie erfolgreicher Komponist von Operetten und Tanzmusik, war der Sohn von Joseph Hellmesberger sen. (1828–1893), dem Konzertmeister der Hofoper und der Wiener Philharmoniker, Direktor des Konservatoriums und führenden Quartettspieler seiner Zeit, sowie der Enkel von Georg Hellmesberger sen. (1800–1873), dem ersten Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und Professor am Konservatorium, zu dessen Schülern etwa Joseph Joachim (1831–1907) und Leopold Auer (1845–1930), der bedeutendste russische Violinpädagoge, gezählt hatten. Ergänzt wurde die Ausbildung durch einen Theorielehrer, der ebenso an Prominenz nicht zu überbieten war – Anton Bruckner unterrichtete von 1868 bis 1891 am Konservatorium Harmonielehre, Kontrapunkt und Orgelspiel.

Nachdem Kreisler 1885 mit der Goldenen Medaille des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde ausgezeichnet worden war, setzte er seine Ausbildung am Conservatoire National de Musique in Paris auf ebenfalls höchstem Niveau fort: Er erhielt Unterricht bei Lambert-Joseph Massart (1811–1892), dem aus Belgien stammenden Lehrer von „Allzeitgrößen“ wie Henryk Wieniawski (1835–1880) oder Pablo de Sarasate (1844–1908), und ergänzte die musiktheoretische Ausbildung bei Léo Delibes (1836–1891), dem Komponisten der Ballette „Coppélia“ und „Sylvia“ bzw. der Oper „Lakmé“. Auch in Paris reüssierte Kreisler glänzend und schloss sein Studium schon zwei Jahre später mit dem „Premier Grand Prix“, der höchsten Auszeichnung des Conservatoires, ab. Nach einer Amerika-Tournee (1888/89) mit dem Pianisten Moriz Rosenthal (1862–1946) gab er allerdings, diversen Lebensbeschreibungen zufolge, das Violinstudium weitgehend auf, um sich erst nach Ableistung des Militärdienstes (1895/96) wieder seinem Instrument zu widmen.

Im Zusammenhang mit dieser Unterbrechung erhält ein bisher unveröffentlichter Brief an die Wiener Philharmoniker besondere Bedeutung, wirft er doch ein neues Licht auf Kreislers Selbstverständnis als Geiger während jener Zeit. Am 5. Oktober 1891 schrieb der sechzehnjährige Künstler an das Komitee, also den Verwaltungsausschuss der 1842 von Otto Nicolai (1810–1849) gegründeten, unabhängigen und sich bis heute auf demokratischer Basis selbstverwaltenden Musikervereinigung:

Löbliches Comité der Philharmoniker in Wien! Ergebenst Gefertigter erlaubt sich hiermit das höfliche Ansuchen zu stellen ihm die Ehre zu geben in einem der philharmonischen Concerte eine Novität nämlich Max Bruch’s neuestes Violinconcert in D Moll zum Vortrage zu bringen. Uiber die Novität selbst so wie über meine Leistung kan Hr. Concertmeister Prof. Grün Auskunft geben, der das Concert von mir gehört hat. Bin auch bereit auf Verlangen dasselbe einem löblichen Comité vorzuspielen.

Hochachtungsvoll
Fritz Kreisler, II. Große Schiffgaße, N:21
Wien den 5 t Oktober 18911

Davon abgesehen, dass Kreisler sich interessanterweise nicht auf seinen früheren Lehrer Joseph Hellmesberger jun. berief, sondern auf Jakob Grün (1837–1916), der von 1868 bis 1897 Konzertmeister der Hofoper und der Philharmoniker war, lässt das durchaus selbstbewusste Ansuchen keinen Schluss auf Zweifel hinsichtlich seiner Berufung zu: Die Ambition, als Solist mit den Philharmonikern aufzutreten, deutet ebenso wenig auf eine Abkehr vom Musikerberuf wie die Tatsache, dass er sich mit dem zeitgenössischen Schaffen auseinandersetzte – das dritte Violinkonzert in d-Moll von Max Bruch (1838–1920), welches allerdings (wie das zweite sowie viele weitere Werke des Meisters) nie die Popularität des ersten Konzerts in g-Moll erreichte, war in diesem Jahr von Joseph Joachim uraufgeführt worden.

Die direkten Kontakte Kreislers mit dem Hofopernorchester bzw. den Philharmonikern erfolgten unter grundverschiedenen Vorzeichen: Zunächst hatte er ein Orchesterprobespiel nicht bestanden. „Er kann nicht vom Blatt lesen“, hatte das Urteil von Konzertmeister Arnold Rosé (1863–1946) gelautet, hinter dem sich vermutlich Eifersucht ebenso verbarg wie Unverständnis gegenüber allem, was als „Bruch der Tradition“2 betrachtet wurde. Vor allem das durchgehende Vibrato, das schon bei der Amerika-Tournee kritisiert worden war, signalisierte eine Wende im Violinspiel, die sich naturgemäß nur schrittweise vollzog. Das Komitee sowie Hans Richter (1843–1916), der damalige Abonnementdirigent (alle Philharmonischen Abonnementkonzerte wurden von einem jeweils auf Dauer einer Saison gewählten Künstler geleitet – eine Funktion, die Richter mit einjähriger Unterbrechung von 1875 bis 1898 innehatte), zogen offenkundig andere Konsequenzen: Sie luden Fritz Kreisler ein, im Abonnementkonzert vom 23. Jänner 1898 das (ebenfalls in d-Moll stehende) zweite Violinkonzert von Max Bruch aufzuführen.

Kreislers internationale Verpflichtungen, der Erste Weltkrieg sowie die Verlegung seines Wohnsitzes in die Vereinigten Staaten und ab 1924 nach Berlin behinderten eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, obwohl das Verhältnis sehr freundschaftlich blieb, wie folgender Brief an den Fagottisten und nachmaligen Vorstand Hugo Burghauser (1896–1982) beweist:

Berlin-Grunewald, Bismarck Allee 32 den 12. 8. 32. Verehrter Herr Burghauser! Bei meiner jüngsten Anwesenheit in Berlin traf unmittelbar vor meiner Abreise nach England ein Brief von Ihnen ein, den ich in der Eile nicht mehr erledigen konnte. Ich komme erst jetzt dazu, mich mit der Sache wieder zu befassen und bitte Sie herzlichst, diese lange Verspätung entschuldigen zu wollen. Rein sachlich ist kein Schaden entstanden, da ich bereits Anfang Oktober für die gesamte Saison nach Amerika gehe und es mir ohnehin nicht möglich gewesen wäre, Ihrer ehrenden Einladung Folge zu leisten; hoffentlich wird es aber in der darauffolgenden Saison möglich sein. Bitte empfehlen Sie mich meinen verehrten Kollegen, den Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters und seien Sie herzlichst gegrüsst von Ihrem sehr ergebenen F. Kreisler.3

In der Folge kam es nur noch zweimal zu einer Zusammenarbeit der Philharmoniker mit Wiens größtem Geiger – am 1. März 1935 spielte er Konzerte von Wolfgang Amadeus Mozart (D-Dur KV 218), Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy (e-Moll op. 64), und am 27. April 1937 standen Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Battista Viotti, Robert Schumann und „Konzertstück“, der erste Satz von Nicolò Paganinis Violinkonzert in D-Dur op. 6, für den Kreisler einen völlig neuen, harmonisch und klanglich raffinierten Orchesterpart schrieb, auf dem Programm. Danach verhinderte die nationalsozialistische Diktatur jedes weitere Auftreten in Wien und bewog Kreisler, zunächst die französische und schließlich die amerikanische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Nach einem schweren Autounfall, den er 1941 erlitt, schränkte er seine Konzerttätigkeit ein und kehrte auch nach deren Beendigung nie mehr nach Europa zurück. Der letzte nachweisliche Kontakt mit den Wiener Philharmonikern ist ein schriftlicher Dank für die Gratulation zu seinem 80. Geburtstag.4

Es stellt für einen Geiger der Wiener Philharmoniker ein zutiefst emotionales Ereignis dar, gemeinsam mit Österreichs führendem Zeithistoriker hundert Jahre nach dem Erscheinen von „Four Weeks in the Trenches“ die erste deutsche Übersetzung dieser eindringlichen Kriegsschilderung begleiten zu dürfen. Es ist dies eine weitere Reverenz an den großen Künstler, nachdem es in der jüngeren Vergangenheit zweimal eine philharmonische Hommage der besonderen Art gegeben hatte: Am 29./30. Mai 2010 spielte Nikolaj Znaider unter der Leitung von Valery Gergiev das Kreisler gewidmete Violinkonzert in h-Moll op. 61 von Edward Elgar (1857–1934). Die Wiedergabe erfolgte in Würdigung des Hundertjahrjubiläums der Londoner Uraufführung durch den Widmungsträger (10. November 1910) – und auf jener 1741 gebauten Violine Guarneri del Gèsu, auf der Kreisler damals spielte und die Znaider vom Königlich Dänischen Theater, unterstützt durch die VELUX Foundations und die Knud Højgaard-Stiftung, als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wurde. Und am 2. Juni 2011 brillierte Benjamin Schmid im Rahmen des (ebenfalls von Valery Gergiev dirigierten) „Sommernachtskonzerts Schönbrunn“ mit dem schon erwähnten, später als „Concerto in one movement“ veröffentlichten „Konzertstück“ von Paganini/Kreisler.

„Four Weeks in the Trenches“ ist, wie eingangs bemerkt, eine einzigartige Darstellung des Krieges und seiner Schrecken aus der Sicht eines durch und durch humanistisch gesinnten Künstlers. Trotz Kreislers Vaterlandsliebe und Verehrung des greisen Kaisers Franz Joseph I. spricht aus ihr nie jene Kriegsbegeisterung, die viele Intellektuelle und Künstler in ganz Europa erfasst hatte und die Pars pro Toto mit folgender Aussage dokumentiert sei: „[…] jetzt sind mir die Augen geöffnet über soviele meiner früheren Gefühle, die ich gegen Ausländer hatte, meine Freunde wissen es, ich habe es ihnen oft gesagt: ich konnte nie etwas anfangen mit aller ausländischen Musik. Mir kam sie immer schal, leer widerlich süsslich, verlogen und ungekonnt vor. Ohne Ausnahme. Jetzt weiss ich, wer die Franzosen, Engländer, Russen, Belgier, Amerikaner und Serben sind: Montenegriner! Das sagte mir die Musik längst. Ich wunderte mich, dass nicht alle so empfinden, wie ich. […] Diese Musik war längst eine Kriegserklärung, ein Ueberfall auf Deutschland. […] Aber jetzt kommt die Abrechnung! Jetzt werfen wir diese mediokren Kitschisten wieder in die Sklaverei und sie sollen den deutschen Geist verehren und den deutschen Gott anbeten lernen.“5

Eine Haltung, wie sie in diesem Ausbruch Arnold Schönbergs in einem Brief vom 28. August 1914 an Alma Mahler zum Ausdruck kommt, ist bei Kreisler in keinem Satz feststellbar. Er ist vielmehr selbst inmitten der Barbarei auf der Suche nach Zeugnissen der Menschlichkeit, die er allen Schrecken, aller elementaren Wildheit zum Trotz immer wieder findet und hervorhebt. Die liebevolle Darstellung ergreifender Episoden wie die Begegnung des Regimentskommandanten mit seinem tödlich verwundeten Sohn oder die Versorgung des Feindes mit Lebensmitteln hebt die Erzählung des altphilologisch hochgebildeten Humanisten Kreisler über den Topos „Kriegserinnerungen“ hinaus und hält, gerade bei mehrmaligem Lesen, Vergleichen mit Beispielen aus der Weltliteratur stand, etwa mit der berührenden Szene zwischen Priamos und Achilleus, welche Homers „Ilias“ beschließt.

„Four Weeks in the Trenches“ unterscheidet sich somit auch grundlegend von vielen der sonstigen Erzählungen Kreislers, die zwar durchweg charmant, aber nicht immer anhand von historischen Fakten nachvollziehbar sind – was im Übrigen auch für sein vorübergehendes Medizinstudium gilt, für das Oliver Rathkolb keinen Beweis fand, oder auch für seine Unterbrechung des Violinstudiums, die so gar nicht mit dem oben zitierten Brief an die Wiener Philharmoniker korrespondiert. Jenes Bild des liebenswürdigen, aber berüchtigten Flunkerers („infamous fibber“), das Amy Biancolli, die Autorin der 1998 erschienenen, exzellenten Monografie „Fritz Kreisler: Love’s Sorrow, Love’s Joy“, zeichnete, gibt somit durchaus eine Facette seiner Persönlichkeit wieder.

Aber mögen derlei Einwände noch so korrekt sein – der einzigartigen Persönlichkeit Fritz Kreislers werden sie nicht gerecht: weder dem Philanthropen, der einen großen Teil seines Vermögens zur Hilfe für notleidende Menschen unbeschadet ihrer nationalen Zugehörigkeit verwendete, noch dem Geiger, der das Violinspiel entscheidend beeinflusste und veränderte, oder dem Komponisten, der im unvergleichlichen Charme seiner Melodien ein Wien beschwor, das außerhalb des Zaubers der Musik Franz Schuberts, der Strauß-Dynastie oder eben Fritz Kreislers nie existierte und das wir dennoch in unseren Träumen deutlich vor uns sehen – ebenso deutlich wie das Menschenbild Fritz Kreislers, dessen Wirken Immanuel Kants Kategorischem Imperativ entsprach: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Am 29. Jänner 1962 starb Fritz Kreisler in New York. Nur neunzehn Tage später, am 17. Februar 1962, starb – ebenfalls in den Vereinigten Staaten, die ebenfalls nach seiner Vertreibung durch ein Mörderregime zu seiner Heimat wurden – der große Dirigent und Humanist Bruno Walter. Beide Künstler haben einen essenziellen Beitrag zum Ruf Wiens als „Welthauptstadt der Musik“ geleistet, beide verliehen bis zuletzt ihrer Liebe zu dieser Stadt bewegenden Ausdruck. Es entspricht nicht dem „Wien der Träume“, dass in der Realität keine Straße, kein Platz an sie erinnert – obwohl nicht zuletzt ein umstrittener Teil der Ringstraße sich dafür anböte …