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01 | Über uns

scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin

scinexx® - sprich ['saineks], eine Kombination aus "science" und "next generation" - bietet als Onlinemagazin seit 1998 einen umfassenden Einblick in die Welt des Wissens und der Wissenschaft. Mit einem breiten Mix aus News, Trends, Ergebnissen und Entwicklungen präsentiert scinexx.de anschaulich Informationen aus Forschung und Wissenschaft. 

Die Schwerpunktthemen liegen in den Bereichen Geowissenschaften, Biologie und Biotechnologie, Medizin, Astronomie, Physik, Technik sowie Energie- und Umweltforschung. Das Internetmagazin spricht alle wissbegierigen User an - ob in Beruf, Studium oder Freizeit.

scinexx wurde 1998 als Gemeinschaftsprojekt der MMCD NEW MEDIA GmbH in Düsseldorf und des Heidelberger Springer Verlags gegründet und ist heute Teil der Konradin Mediengruppe mit dem bekannten Magazin Bild der Wissenschaft sowie den Wissensangeboten: wissen.de,  wissenschaft.de,  scienceblogs.de,  natur.de und damals.de.

02 | Inhalt

01
ÜBER UNS

02
INHALT

03
TRÄUMEN Wenn das Gehirn eigene Wege geht...

04
IMPRESSUM

Wenn das Gehirn eigene Wege geht...

VON NADJA PODBREGAR

Wenn wir schlafen, tauchen wir ein in eine fremde Welt - die des Traums. Denn auch wenn wir die Augen schließen - unser Gehirn schläft nicht. Nervenzellen feuern, erzeugen Bilder, Geräusche und manchmal täuschend echte Traumwelten. Aber wie? Und vor allem


03 | Träumen

"Nachtschicht" im Gehirn

D

as Rätsel der Träume Etwa ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir Menschen schlafend. Nacht für Nacht tauchen wir ein in eine fremde Welt, eine Welt mit ihren eigenen Gesetzen und Regeln. Denn in dieser Zeit ist unser aktives Bewusstsein ausgeschaltet. Nicht mehr wir haben die Kontrolle über das, was geschieht, sondern unser Unbewusstes - das Gehirn geht seiner eigenen Wege.

Traumvisionen verzerrter Realität © IMSI MasterClips

Denn während der Körper entspannt und die Muskeln erschlaffen, geht es im Gehirn hoch her: Abgeschottet von der Außenwelt feuern die Gehirnzellen ihre elektrischen Signale und kommunizieren miteinander. Sie tauschen Informationen aus, lassen neue Verknüpfungen wachsen und wandeln andere um. Der Mensch jedoch schläft. Doch obwohl wir einen Großteil dieser nächtlichen Hirnaktivitäten nicht mitgekommen - wir verschlafen sie im wahrsten Sinne des Wortes - dringt ein Teil dieses Nervenfeuerwerks doch bis an die Grenzen unseres Bewusstseins vor: Wir träumen. Im Traum erkunden wir fremde Landschaften, sind die Helden und Heldinnen der spannendsten Abenteuer, erleben Momente der Angst, der Qual oder aber des Glücks. Seltsame Gestalten bevölkern unsere Traumwelt...Aber warum? Wie kommt diese Traumwelt zustande? Sind Träume, wie einige Psychoanalytiker meinen, Botschaften unseres Unbewussten an uns selbst? Erfüllen wir uns im Traum vielleicht unsere ungelebten und uneingestandenen Wünsche? Steckt ein tieferer Sinn hinter den oft so bizarren Traumszenarien? Oder sind Träume doch nur die sprichwörtlichen Schäume und im Kern absolut sinnlos - ein bloßes Nebenprodukt der rein physiologischen Prozesse wäöäü