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Religiöse Motivik und Minneheiligkeit in Konrads von Würzburg


Religiöse Motivik und Minneheiligkeit in Konrads von Würzburg "Das Herzmaere"


1. Auflage

von: Raphaela Maier

12,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 13.03.2018
ISBN/EAN: 9783668660090
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 15

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Sprach und Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Minne und Âventiure bei Konrad von Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll untersuchen, inwiefern sich Konrad in seinem Herzmaere christlicher Motivik bedient, Minneheiligkeit aufscheinen lässt oder sakrale Tendenzen einer „Gesellschaft, die selbst mit von der Kirche sanktionierten Moralgesetzen lebte und das Ehesakrament besaß“, aufgreift. An den Handlungsweisen der Dame, ihres Ehemannes und des Ritters werden ein mögliches „Transzendieren des physischen und emotionalen Bereichs“ und die „Überhöhung in eine religiöse Dimension“ beleuchtet. Minneheiligkeit ist hier im Sinne einer Liebe zum anderen Geschlecht gemeint, die Gott und ein Leiden, ein
Martyrium wegen der Minne stets mit einbezieht. Überprüft wird auch, inwiefern die Minne dabei „religiös aufgeladen“ ist und die Handlungsweisen der Figuren „zwischen Transzendenz und Immanenz“ stehen.

Zu Zeiten Konrads von Würzburg galt die Kirche als „Entscheidungsinstanz über alle Ehefragen“, welche „die Liebe als Fundament der sexuellen Beziehung ausschloss, womit Konrads´ Herzmaere an den Grenzen der gültigen feudal- und kirchenrechtlichen Sinnsysteme seiner Zeit angesiedelt ist“. Darin „werden die zeitgenössischen Ehekonventionen als repressiv entlarvt“, da sie es unmöglich machen, „eine wahre, passionierte Liebe im Rahmen der gesellschaftlichen Normen und Regeln zu verwirklichen“. Das Hauptthema der Geschichte, „die auch geschlechtliches Begehren nicht ausschließt“, ist die Beziehung einer Dame zu einem Ritter, die, da die Dame bereits verheiratet ist, nicht erfüllt werden kann. Konrad stellt sich in seinem "maere, das von ganzer liebe seit", damit indirekt gegen das kirchliche Ehemodell, welches der wahren Minne im Weg steht. Auf dieser Basis stellt der Autor im Laufe der Geschichte noch weitere religiöse Bezüge her, welche die Handlung unterfüttern und einen sinnstiftenden Kern bilden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Sprach und Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Minne und Âventiure bei Konrad von Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll untersuchen, inwiefern sich Konrad in seinem ...

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